Sag doch JA! Wie Sie Menschen überzeugen und gewinnen

Sag doch Ja

Wünschen Sie sich, dass andere öfter Ihrer Meinung sind und Ihnen folgen? Tagtäglich stehen wir vor der Herausforderung, andere zu überzeugen – beruflich wie privat.

Wie lassen sich Menschen gezielt überzeugen? Anhand alltäglicher Situationen erläutert der Diplom-Psychologe Reiner Neumann die Mechanismen der Überzeugung. Er verbindet Erkenntnisse aus Sozial- und Verhaltenswissenschaften sowie der Neurobiologie zu anschaulichen und vor allem praktisch umsetzbaren Methoden.

Erkennen Sie die Überredungskünste anderer. Erhöhen Sie Ihre Überzeugungskraft. Gestalten Sie Situationen zu Ihrem Vorteil.

Mit diesen Strategien werden Sie beruflich und privat Ihre Ziele schneller und einfacher erreichen.

Reiner Neumann arbeitet mit Menschen in Unternehmen und Institutionen – darunter viele Vorstände, Geschäftsführer und Personen des öffentlichen Lebens. Drei Faktoren machen den Unterschied: die wissenschaftliche Fundierung, umfangreiche Praxis und mehr als zehn Jahre Erfahrung im Management im In- und Ausland. Akademische Stationen nach dem Abschluss als Diplom-Psychologe waren das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und die Ruhr-Universität, Lehraufträge an Hochschulen und Business Schools. Reiner Neumann ist Autor zahlreicher Bücher.

Verlag: http://www.businessvillage.de

Werbung war gestern, Web 2.0 ist heute – wie Social Software das Nutzerverhalten verändert

Public-Relations-zwischen-klassischer-Pressearbeit-und-zeitgemäßer-Online-PRNoch nie haben sich Kommunikationslösungen in der Menschheitsgeschichte so schnell verändert wie in den letzten 100 Jahren. Sinnigerweise war es die Gestapo, die 1933 den ersten Fernschreiber-Dienst für ihren Informationsfluss einsetzte, der dann später in Friedenszeiten als Telex-Netz von der Deutschen Bundespost weiter ausgebaut wurde und mit rund 6,67 Zeichen pro Sekunde (50 Baud) eine für heute außerordentlich niedrige Übertragungsrate aufwies. In den 70er Jahren kam mit dem Telefax eine neue und bequemere Kommunikationslösung auf den Markt, die bis den heute immer noch gültigen Gruppe-3-Standard prägte.

Das „Fax“ galt als äußerst innovative Erfindung, da es ab den 80ern auch eine allgemeine Rechtsgültigkeit versprach. Man sprach damals von einer Jahrhunderterfindung. Sie wurde jedoch bald im Aufkommen der digitalen Revolution in den Hintergrund gedrängt und bereits im Jahr 2002 war das erste Mal möglich, mehr Informationen digital als im Analogformat zu speichern. Die „Schöne Neue Welt“ hatte begonnen.

Mittlerweile prägen Begriffe wie Web 2.0, Neue Medien und Social Media den Sprachgebrauch und schaffen komplett neue Bedingen und damit unzählige Kommunikationsmodelle, die global den Menschen über Landes- und Sprachgrenzen hinaus vernetzen. Soziale Interaktionen und Zusammenarbeit gewinnen zunehmend an Bedeutung und wandeln mediale Monologe in sozial-mediale Dialoge. Gleichzeitig findet durch die uneingeschränkte Verfügbarkeit eine Demokratisierung von Wissen und Informationen statt. Der Wandel vom reinen Konsumenten zum eigenständigen Produzenten wird möglich und bringt neues kreatives und wirtschaftliches Potential in die Welt. Parallel dazu entstehen jedoch auch datenschutzrechtliche Problematiken und die Wahrung des Urhebergesetztes erfährt eine neue Wandlung.

Wandlungen erfährt aber auch das Nutzerverhalten. Das Social Web wird immer stärker von modernen Unternehmen genutzt. Online-PR und Social Media lösen klassische PR-Strategien teilweise ab und verstärken gezielt das Marketing. Vorausgesetzt werden muss dabei aber eine langfristige Sicht der Dinge. Kurzfristige Ergebnisse wie eindeutige Messbarkeit und berechenbarer ROI bleiben da auf der Strecke. Sie funktionieren nicht in der Welt der Neuen Medien.

Auch die Werbung in ihrer bisherigen Form unterliegt starken Veränderungen. Klassische Werbeagenturen sehen die Etats der Unternehmen in stärkerem Maße an PR-Agenturen fließen, die sich mit Taktiken und Strategien im Social Web befassen. Es geht dabei um langfristige Planungen. Image- und Wahrnehmungsbildung stehen im Vordergrund und der Dialog mit dem Konsumenten. Es werden „long leads“ erzeugt, die sich nicht sofort in barer Münze widerspiegeln, sondern darauf ausgerichtet sind, Authentizität und Vertrauen zu schaffen. Damit sind sie langfristig wirksam – wenn der Unternehmer versteht, dass wir einen generellen Strukturwandel in den Medien und in der Kommunikation erfahren.

Unternehmen werden Freunde. Erfahrungsaustausch findet jetzt über Facebook, Twitter, YouTube und zahlreiche andere Kanäle statt. In Echtzeit. Damit ändern sich aber auch die Bedingungen, mit denen gearbeitet wird. Interaktion kann gnadenlos sein. Ein ungeschickter Post, plumpe Werbung oder ein strittiges Produkt führen zu sofortigen Reaktionen in der Netzgemeinde. Es muss also schnell reagiert werden. Wenn über einen Thread bereits 3 Wochen diskutiert werden muss, wurde das Nahziel Social Media nicht verstanden. Denn es ist schnell, aktuell und informativ in kürzesten Zeiträumen – über Social Media-Kanäle agieren und reagieren Sender und Empfänger innerhalb von Minuten. Wenn dann erst Genehmigungen und Absprachen mit der Geschäftsleitung getroffen werden müssen, ist das Thema „Dialogfähigkeit“ bereits abgehakt. Social Media erledigt sich aber auch nicht von selbst.

Social Media lebt von Spontaneität und Kreativität. Mitarbeiter, die mit den Social-Media-Aktivitäten eines Unternehmens betraut sind, müssen genügend Freiraum haben. In den Neuen Medien mitzumischen ist nicht nur eine Technik, es zeigt vor allem, welche Kommunikationskultur ein Unternehmen beherrscht. Ob es überhaupt eine Unternehmensethik gibt oder ob ausschließlich Erwerbsdenken hinter allen Aktivitäten steht. Der Verbraucher merkt das – sofort!

Oft werden jedoch sogar die Disziplinen PR und Werbung sogar innerhalb der Marketingabteilungen in ihrem Selbstverständnis durcheinander gebracht und wesentliche Module im Marketingmix miteinander verwechselt. Da Medienpräsenz, Bekanntheit in der Öffentlichkeit und höhere Reputation bei den Zielgruppen ein gemeinsames Ziel darstellen, werden in der Praxis Online-PR und Social Media schnell als Füllstoff für die Werbemaßnahmen vereinnahmt, zumal diese kostengünstig leicht mit hinein passen.

Die Ziele eines guten Social Media Marketings sind das Generieren von Aufmerksamkeit für die Marke bzw. die Produkte, die Schaffung von Online-Unterhaltungen zu Unternehmensinhalten und die Animierung der Nutzer zum Teilen von Unternehmensinhalten mit ihrem eigenen Netzwerk. Das klappt aber nur, wenn das Unternehmen und die damit beauftragten Mitarbeiter es schaffen, authentisch und ehrlich „rüberzukommen“. Konflikte, die in der Kommunikation entstehen, müssen sofort geklärt und nicht etwa totgeschwiegen werden.

Dann reagiert der User im Netz auch größtenteils zugewandt. Die professionelle Social Media nutzt diesen Effekt wiederum um Ihre Message oder die des Kunden gezielt in den Mainstream zu transportieren – mal gut, mal weniger gut. Aber in jedem Falle entsteht Traffic und damit auch Wahrnehmung. Dahinter steht der Anspruch der Unternehmen, langfristig auch über Social Media das eigene Image zu verbessern und langfristig quasi nebenbei auch erhöhte Verkaufszahlen zu erreichen.

Um aber überhaupt zu begreifen, was im Netz für das Unternehmen vor sich geht, ist ein systematisches Social Media Monitoring nötig. Nur durch Beobachtung und Analyse kann man erkennen, auf welchem Weg sich eine Social Media Kampagne bewegt. Social Media Beiträge und Dialoge in den unterschiedlichen Kanälen müssen durchleuchtet und hinterfragt werden – so entsteht ein realistisches Bild, wie das Unternehmen „draußen in der Welt“ wahrgenommen wird und welche Grundstimmung herrscht.

Die Internet-Nutzer sitzen heute auch nicht mehr unbedingt zuhause am Computer, die Generation Social Media ist mobil geworden. In den letzten Jahren haben Smartphones und Netbooks, die überall einsetzbar sind, die Aufgaben von Computern in starkem Maße übernommen. Die persönliche Freiheit, im Café, im Zug, in der Wartezone vor dem Gate am Flughafen zu sitzen, und mit Freunden und Kollegen zu kommunizieren, verändert die Kommunikation nachhaltig.

Das Smartphone (Netbook) ist in der Flexibilität einem starren Rechner überlegen. Informationen, soziale Netzwerke und eben auch Werbung und PR-Kampagnen erreichen den Konsumenten mittlerweile überall. Die Schnelllebigkeit, die dadurch entsteht, hat zwei Seiten: einerseits entsteht der Vorteil der direkten und schnellen Kommunikation – die zweite Seite ist eine permanente Überforderung durch unzählige Informationen, die auf den Verbraucher einstürmen. Das Gehirn selektiert schnell und gnadenlos. Nur relevante Informationen kommen durch. Das stellt die externe Unternehmenskommunikation vor immense Herausforderungen.

In der Hirnforschung ist seit einiger Zeit bekannt, dass der hirninterne Arbeitsspeicher Qualität vor Quantität setzt, es werden eher wenige Objekte in einer hohen Auflösung und allen Details erfasst. Oder überhaupt nicht. Auf diese Weise nutzt das Gehirn die begrenzten Kapazitäten des Hirnspeichers optimal aus, wenn Daten nur für wenige Sekunden benötigt werden, etwa beim Zusammenzählen von zwei Zahlen oder dem Abchecken von neuen Einträgen in der Timeline eines Networks. Es gilt also: Alles oder Nichts.

Die Leistungsfähigkeit unseres Kurzzeitgedächtnisses wird in sozialen Netzwerken stark strapaziert, allerdings auch gut trainiert, je nachdem wie gut die kognitiven Fähigkeiten des Nutzers ausgebaut sind. Die Denkweise des Menschen verändert sich mit der Nutzung der Neuen Medien in jedem Fall. Die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte wird sich noch vervielfachen in den nächsten Jahren, davon kann man ausgehen. Unternehmen müssen verstehen lernen, dass sie auf diesen Zug mit aufspringen müssen, falls sie es noch nicht getan haben.

Zukünftige Generationen werden möglicherweise nicht mehr das Fernsehen nutzen wir ihre Eltern, klassischer Werbung eher ablehnend gegenüber stehen, da die kommunikative Ebene fehlt und jemand mit Festnetztelefon als Spießer empfinden. Neue Abrechnungsmodelle für Filme, Musik und Bücher werden entstehen, die technischen Medien dafür gibt es bereits. Das bedeutet aber auch, dass Wirtschaft und Industrie mitwachsen müssen – sonst werden Chancen vergeben, die irgendwann nicht mehr nachgeholt werden können.

In den Neuen Medien haben sich bereits jetzt die Vordenker moderner Unternehmen ihren Platz geschaffen, in den Top Ten von Googles Suchliste ist immer nur Platz für die 10 aktivsten Anbieter, die das Medium langfristig nutzen und immer weiter ausbauen. Unternehmen können jetzt lernen – und zwar von den Konsumenten, die es uns vormachen: den Dialog und die Möglichkeit, uns ständig zu verändern und weiter zu entwickeln.

CrossOver Marketing, eine Netzwerk-Agentur für Handel und Kultur

crossover-marketing - handel und kultur - netzagentur hannoverCrossOver Marketing aus Hannover verzahnt zwölf Spezialisten aus den Bereichen Marketing, Personalentwicklung und Kultur-Management. Durch einen ganzheitlichen Marketingsansatz soll die ‘lokale Marke’ gestärkt werden.

Seit Februar 2014 ist die Netzwerk-Agentur “CrossOver Marketing – Handel & Kultur” in  ihren neuen Räumen am Schwarzen Bären 4 in Hannover-Linden aktiv. Die Netzwerk-Agentur CrossOver Marketing steht für ein ganzheitliches Marketing, das Personalentwicklung und Reputations-Management mit strategischem und operativem Marketing-Handwerk professionell verknüpft. Einzelne Marketingmaßnahmen oder komplette Projekte werden durch die Verzahnung der Netzwerk-Spezialisten zielgerichtet umgesetzt.

Ziel ist es das Marketing von Handel und Kulturbetrieben effektiver und effizienter zu machen und die ‘lokale Marke’ zu stärken. Die wichtigen Bausteine der gesamten Marketing-Prozesskette und der Personalentwicklung werden dabei von spezialisierten Netzwerk-Partnern abgedeckt – immer dem Grundsatz folgend: “Was Du bist und tust – alles ist Marketing”. Je nach Aufgabenstellung fügt die Projektleitung von CrossOver Marketing die erforderlichen Bausteine aus Marketing und Personalentwicklung zusammen und koordiniert zielführend die Leistungen der einzelnen Netzwerkpartner.

Die strategische und konzeptionelle Marketingberatung mit allen gängigen Markt-Analysen, wird dabei durch die klassische Online und Offline-Werbung und Marketingleistungen am Point of Sale abgerundet. Zum Komplettservice gehören ebenfalls das Monitoring der erbrachten Leistungen und nachhaltige Werbeerfolgskontrollen und Budgetoptimierungen.

Abgestimmt auf die strategische und operative Marketing-Konzeption legt das Crossover-Netzwerk dabei einen besonderen Fokus auf die Personalentwicklung. „Die Mitarbeiter eines Unternehmens sind die eigentlichen Botschafter der Marketing-Kampagne, des Unternehmens und der Marke“, sagt Ina Rebenschütz-Maas, Inhaberin von CrossOver Marketing. Sie verantwortete über 18 Jahre das gesamte Marketing und die Personalentwicklung in einer Möbelhandelskette. „Gerade der Handel gibt viel Geld für Marketingmaßnahmen aus, die jedoch vielfach nicht zu Umsatz führen, weil die Kundenerwartungen am Point of Sale nicht nachhaltig erfüllt werden. Das wollen wir mit unserem ganzheitlichen Ansatz verbessern“, so Ina Rebenschütz-Maas. Flankierend abgestimmt auf die jeweilige Marketing-Konzeption bietet das CrossOver-Netzwerk deshalb auch Seminar- und Trainingskonzepte für Mitarbeiter aus Verkauf und Service an.

Ein weiterer Baustein sind zielgruppengerechte Lernformate für Azubis. „Für Auszubildende muss mehr getan werden, denn der Handel befindet sich bereits jetzt in einem starken Wettbewerb um gute Mitarbeiter. Unternehmen, die die Möglichkeit zur Weiterbildung bieten, sind interessante Arbeitgeber und profitieren gleichzeitig von gut aufgestellten Mitarbeitern“, ergänzt Ina Rebenschütz-Maas.

Für kulturell und sozial engagierte Unternehmen bietet CrossOver-Marketing darüber hinaus professionelle Unterstützung. Durch die enge Verzahnung von Marketingfachleuten und Kulturmanagern werden Kooperations-Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Kulturschaffenden und sozialen Organisationen geschaffen. „Unternehmen erhalten durch ein profundes Reputations-Marketing in kulturellen und sozialen Projekten ein nachhaltiges Image. Professionelles Kulturmanagement sichert die Realisierung und Finanzierung von Projekten – zum Vorteil für beide Seiten“, so Franz Betz, künstlerisches und kuratorisches Mitglied des Netzwerks.

Für Crossover-Marketing ist die ‘lokale Marke’ das zentrale Thema. In allen Bausteinen der Marketing-Prozesskette werden deshalb auf die Corporate Identity und das Corporate Design der Kunden besonders geachtet. Die gebotenen Personalentwicklungs-Maßnahmen über Trainings und Seminare stärken die Marketing-Konzeption und sichern ein gutes Employer-Branding. Das kulturelle und soziale Engagement von Unternehmen wird durch ein fundiertes Reputations-Marketing untermauert. Die Kombination aus allen Faktoren stärkt nachhaltig die ‘lokale Marke’.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.crossover-marketing.de

Kontakt:

CrossOver Marketing

Ina Rebenschütz-Maas (GF)

Schwarzer Bär 4

30449 Hannover

Telefon: +49 (0) 511 768 21 125

info@crossover-marketing.de

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Warum interne Online-PR und Pressearbeit von Unternehmen oft scheitern

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Online-PR und Pressearbeit sind aus modernen Marketingabteilungen von Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Die Verlagerung von vielen Informationen aus dem Printbereich in das Internet (oder zumindest die Parallelität) ist Tatsache, wenn auch viele Medienentscheider diesem Umstand nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Interessant daher, dass anscheinend „knapp drei Viertel der deutschen Unternehmen nach einem Artikel in „Acquisa“ Social Media ignorieren“ – und das gilt weitestgehend auch für die mediale Vernetzung und alles, was dazugehört. Es wird nicht ernst genommen.

Wie sagte auch Hannover Regions-Präsident Hauke Jagau vergangenes Jahr auf der Wirtschaftsmesse in Hannover: „Geblubber und überwiegend für Jüngere” (Quelle: Matthias Schultze mit seinem überaus spannenden Video: Was ist Social Media?). Das ist kein Einzelfall, viele Politiker irren da anscheinend immer noch stark in unverstandenem „Neuland“ umher und geben Unternehmern die falschen Signale, anstatt die stattfindende mediale Evolution als Chance und Wirtschaftsmotor zu begreifen.

Daher ist es kein Wunder, dass gerade Online-PR und moderne Pressearbeit in vielen Unternehmen immer noch ambivalent behandelt werden. Die klassischen Medien und Verbreitungsmethoden haben lange funktioniert – nun soll alles anders sein? Der Sprung vom statischen Werben und Einfangen von Kunden (Kopfprämie!) soll dem Dialog mit der untersten Ebene der Nahrungskette – dem Konsumenten – weichen? Wer sind wir denn? Ein erfolgreiches Unternehmen, das andere Dinge zu tun hat … … … wirklich?

Ein grundlegendes PR-Konzept nimmt immer auch Bezug auf Werte und Ziele eines Unternehmens. Das soll auf die Zielgruppen vertrauensbildend wirken, Kundenkontakt herstellen, Kunden gewinnen und an das Unternehmen binden. Die Unternehmensstrategie für die Pressearbeit und die Online-PR ist davon nicht ausgenommen. Trotzdem wird man oft den Eindruck nicht los, das Unternehmen kommuniziere ausschließlich für sich selber – und nicht für den Kunden.

Dass wir stärker als noch vor fünf Jahren in den Dialog mit der Zielgruppe gehen müssen, um etwas mehr von dem Marktanteilkuchen abzukriegen, hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Viele reiten noch auf einer tradierten charakteristischen „Unternehmenspersönlichkeit” oder unerreichbaren „Firmenphilosophie“ herum, die für den Kunden unnahbar bleibt, kaum Sympathien aufbauen kann und im Grunde nur eines will: verkaufen! Dabei wird laufend der Begriff „Ethik“ in den Raum geworfen, als ob das etwas ganz Besonderes wäre – jedes ernstzunehmende Unternehmen besitzt eine Ethik, ohne es ständig betonen zu müssen!

Der Kunde des 21. Jahrhunderts merkt das Dilemma und orientiert sich dank des Internets zu den Anbietern hin, die authentisch und frisch „rüberkommen“ – und die sich schon beizeiten eine Strategie überlegt haben, die eigenen und die Kundeninteressen miteinander zu verbinden.

Um ehrlich zu sein: es ist nicht einfach, die veränderten Bedingungen zu begreifen und dann auch entsprechend zu handeln – die Veränderungen für den eingefahrenen Marketingmotor sind nicht ohne erheblichen Aufwand zu bewältigen … neue Begriffe, neue Werte und neue Bewertungen sind entstanden … … nennen wir doch mal Responsive Design, Suchmaschinenmarketing, soziale Signale, Keywordrecherche, Linkdetox, Google Penalty, Panda … da soll der/die langjährige Pressemitarbeiter/In voll eintauchen und alles in Frage stellen, was er/sie bisher gemacht hat?

Nein – soll er nicht! Aber er muss sich zumindest mit den Basics befassen und sich dann kompetente Hilfe von Fachleuten extern dazu holen  – alles mit dem Segen der Geschäftsführung (Ähäm!) … und dann handeln … ja …

Schöne Neue Welt!

Lese-Tipp: Was kann man mit zeitgemäßer Kommunikation erreichen?

Trend 2015: Unique Content und SEO als unschlagbare Verbindung

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Viele Pressestellen und selbst PR-Agenturen (oft eingebunden in größere Werbeagenturen und All-In-One-Anbieter) sind oft vielfach überfordert, wenn sie den Gegebenheiten der rasanten Entwicklung im Marketing allgemein und in den Public Relations speziell folgen wollen. Um dann auch noch gleichzeitig zeitgemäß  aktiv zu werden, und teilweise überkommene Vorstellungen von klassischer Öffentlichkeitsarbeit über Bord zu werfen und mit den neuen Technologien klar zu kommen, übersteigt das oft das jahrelang klassisch geprägte Vorstellungsvermögen und den eigenen eintrainierten Leistungsumfang.

Die Zeiten, in denen man die Pressemitteilung “inhouse” vom Sekretariat oder einem fachlich geschulten Mitarbeiter schreiben ließ, um sie dann per Fax und Mail an die zuständigen Fachzeitschriften zu senden, sind vorbei. Auch genügt es nicht mehr den Pressetext nur mal einfach an “news akt***” und parallel zu “PR-****way” zu schicken, um seine Zielgruppe zu erreichen. Letzteres ist zwar schon einigermaßen zeitgemäß, vergibt aber viele Chancen in punkto Vielfalt, Reichweite und vor allem Nachhaltigkeit. In  einer Pressemitteilung referenzierte Links sind langfristig ein hervorragendes Kapital, wenn diese in Medien archiviert werden, die eine gewisse Langlebigkeit garantieren, bei einem möglichst hohen Ranking. Je mehr dieser Links wertig untergebracht werden können, umso besser steht die genannte Domain da – und zwar bei der Domainautorität. Je höher sich nämlich diese darstellt, desto besser wird die Auffindbarkeit der Webseite – und darauf kommt es schließlich an im Internet.

Viele Anbieter werben mit Linkbuilding und Backlinkaufbau, da ist zwar irgendwo partiell richtig, trifft aber nicht wirklich des Pudels Kern. Denn die über Pressetexte generierten Backlinks sind zu 98% wertlos, da sie entweder “nofollow” sind oder auf der Unterseite der Unterseite der Unterthemenseite zu finden sind. Sie werden zwar auffindbar sein, spielen aber für das eigene Ranking keinerlei Rolle. Hier sollte man sich nicht von Anbietern täuschen lassen, die gerne die “Allmacht” der Pressemitteilung in den Vordergrund spielen, um selber besser ihre Dienstleistung zu verkaufen.

Es spielen etliche Faktoren eine Rolle, um Produkt oder Dienstleistung eine reelle Chance in der vorherrschenden Medienvielfalt- und -überflutung zu geben. Da spielt als erstes die Qualität und Einzigartigkeit des Pressetextes ein Rolle (Unique Content im Online-PR-Deutsch), der Text muss fachlich und sprachlich eine hohe Qualitätsstufe aufweisen und dabei auch authentisch und lesbar rüberkommen. Auch sollte der Schreiber eine gewisse Erfahrung im Umgang mit suchmaschinenoptimiertem Schreiben mitbringen, denn herzlose Burschen aus dem “www” schreiben bereits für wenige Cent pro Zeile jämmerlich überfrachtete SEO-Texte, in den jeder wichtige Begriff nach und nach “totgeschossen” wird. Auch hier gilt: manchmal ist weniger mehr.

Ein grundsätzliches Verständnis von Vorgängen innerhalb der IT und vor eben auch der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist mittlerweile unabdingbar. Die Disziplinen wachsen stärker zusammen, als das nach vor zwei Jahren von PR-Leuten und SEOs angenommen wurde. Das ist die zweite wesentliche Entwicklung im gehobenen PR-Agentur-Geschäft. Unique Content und SEO gehen immer mehr eine unschlagbare Verbindung ein, wenn es um das gelungene Darstellen nach außen geht. Neugegründete Allianzen zwischen beiden Richtungen sind immer mehr im Entstehen und wirken sich bereits positiv aus. Allerdings bestehen auch noch viele Hemmschwellen zwischen den Disziplinen, da sie sehr unterschiedlich funktionieren, leider ist auch der Konkurrenzgedanke gerade hier oft sehr deutlich spürbar.

Das bedeutet im Fazit aber eben auch: jeder, der heute die sensible Bühne der Online-PR betritt, muss viele Fähigkeiten mitbringen, um gut oder noch besser zu sein. Er muss sprachlich gut, themenorientiert und eloquent schreiben können und dabei immer über die neuesten Entwicklungen bei Google und den daraus resultierenden Folgen für suchmaschinenoptimiertes Schreiben informiert sein. Er sollte mehr als nur Anwender auf seinem Computer sein, denn er wird es erleben, dass er ganze Abende über Konfigurationen und Anpassungen sitzen wird, um das Monstrum “Online Public Relations” zu beherrschen und zielgerichtet zu steuern. Er muss darüber hinaus einiges von SEO ganz allgemein verstehen, ohne sich dabei selbst großspurig SEO zu nennen, denn dafür bedarf es weitaus mehr. Er muss aber eben vor allem mit seiner ganzen Persönlichkeit hinter dem stehen, was er nach außen vertritt und mit Lust und Laune dabei sein – denn der Leser merkt das.

Public Relations sind sehr viel transparenter geworden als noch vor zehn Jahren und oft sind unsere Leser auch selber Blogger und mit Facebook, Twitter und Google+ viel besser vertraut als sich manch geistig angegrauter Öffentlichkeitsarbeiter klarmachen kann und will. Ein Blick in die genannten Medien zeigt viel sehr kreative und einfallsreiche User, die offensichtlich begriffen haben, wie man auf der Welle der Wahrnehmung und der positiven Reputation surft. Eine Aufgabe, die längst nicht alle PR-Arbeiter verinnerlicht haben. Im medialen Infrastrukturwandel, in dem wir uns seit längerem befinden, gibt es nur eine Regel: alles verändert sich – und zwar schnell. Der Spruch vom lebenslangen Lernen, der uns schon lange begleitet, fängt an sich neu zu definieren. Die Tatsache bleibt, aber die Zeiträume werden immer kürzer…

Online-PR spart Zeit und Kosten

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Das eigene Unternehmen durch nachhaltige Strategien gerade in Krisenzeiten besser positionieren und dadurch Marktanteile sichern

Während die einen immer noch an der Wirtschaftskrise als Wurzel allen Übels festhalten und die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft suchen, sprechen andere hingegen deutlich differenzierter von einem weltweiten Strukturwandel. Konzerne wie Opel oder Quelle als Traditionsunternehmen scheitern an ihrer eigenen Größe und Unbeweglichkeit – und nicht zuletzt daran, dass der Umgang mit den „Neuen Medien“ nur halbherzig vollzogen wird. Schätzungsweise gibt es immer noch einen großen Anteil an Unternehmen, die mit Begriffen wie Linkpopularität, Suchmaschinenoptimierung und Online-PR nichts oder nur sehr wenig anfangen können. Die Vorstellungen über Web 2.0 und Internet-Marketing klingen verwaschen und undeutlich, gleichzeitig gibt es große Ängste das eigene Geld in Strategien zu investieren, deren Messbarkeit nicht augenscheinlich ist. Daher bleiben viele Entscheider starr bei klassischen Konzepten und verhindern so oft eine langfristige Entwicklung in der Internetwelt.

„Ich denke, wir sprechen von 70–80% der Unternehmen, die die Möglichkeiten der Online-PR gar nicht wahrnehmen“, so Frank-Michael Preuss, Inhaber des Redaktionsbüros für Bild + Text in Hannover (http://www.fmpreuss.de), „dabei ist sie ein wichtiger Bestandteil im Medienmix der Zukunft. Wer sich heute bereits gut im Internet positioniert, spart Zeit und Kosten, weil er sich schon jetzt durch seine Präsenz Marktvorteile sichert, die die Nachrückenden nur mit erheblichem Aufwand aufholen können. Oft dabei übersehen wird auch die Langfristigkeit von gezielten Public Relations im Internet, denn die Inhalte haben über die reine Information hinaus auch eine hohe Halbwertszeit und sind in diesem Punkt klassischen Medien weit überlegen“.

Tatsache ist, dass derzeit ein Trend abzusehen ist, der die Online-PR aus Kostengründen in den Fokus weitsichtiger Entscheider rückt, die die Etats innerhalb der Werbewelt in Richtung moderne Medien verschieben, da dort mit vergleichsweise geringen Kosten nachhaltige Wirkung erzielt wird. Das ist immerhin der Vorteil jeder Krise oder krisengebeutelten Zeit: wer zuerst kommt, malt zuerst. Und das Zauberwort Positionierung gewinnt dadurch wieder einmal neue Bedeutung.

Ihre Vorteile:

– zielgerichteter Imageaufbau- und Pflege

– erhöhte Wahrnehmung in den Medien

– langfristige und verbesserte Sichtbarkeit im Internet

– mehr Klicks auf Ihrer Webseite

– mehr generierte Kundenanfragen

– stimmige Keywords

– ausgezeichnete Positionen bei Google

– hohes Ranking und gute Linkpopularität

– hohe Domain-Authority

Fragen Sie uns an (http://www.fmpreuss.de/kontakt.htm), wir haben ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und sind seit vielen Jahren erfolgreich für unsere Kunden in der Öffentlichkeit unterwegs.

Online-PR als Ankerpunkt für die direkte Kommunikation

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Irgendwie kommen wir nicht weiter. Und leider ist zu vermuten, dass diesen Text nur wieder Menschen lesen werden, die bereits daran glauben. Und das ich mir beim nächsten potentiellen Kunden wieder die Zähne ausbeißen werde, um eigentlich ganz naheliegende Zusammenhänge und strukturelle Wandlungen zu erklären…

Von vorne.

Kommunikation im Internet ist kein Hype, der bald wieder nachlassen wird. Zu massiv hat das Internet alle Kommunikationsstrukturen verändert. Die klassischen Medien – einst die Könige der Imagebildung – kämpfen um die letzten Marktanteile, die der Online-Markt bereits nachhaltig belegt hat. Ein großes Printmedien-Sterben hat eingesetzt und scheint auch nicht so schnell zu stoppen. Die Herausforderung „Dialog“ lässt den Begriff Kommunikation zweigleisig werden, nicht wie bisher eindimensional vom Produzenten zum Endkunden. Jeder will heute mitreden.

Daher sind im Internet auch zahllose Kommunikationsportale wie Pilze aus dem Boden geschossen, die Liste scheint endlos. Was bedeutet das aber für die traditionelle Fachkraft in den Public Relations? Auf keinen Fall so weitermachen wie bisher. Der Schwenk in die Online-PR ist notwendig geworden, zusätzlich zu dem bisherigen Kerngeschäft in der klassischen PR, das anteilig ja weiterhin seine Berechtigung besitzen wird – nur in welchem Verhältnis ist dabei die Frage…

Die neuen Medien wie Online-Presseportale, RSS-Feeds, Blogs, soziale Kanäle, Chats und Foren, Online-Messenger, GPS-Apps und soziale Communities verändern die Kommunikationswege und nehmen den klassischen Medien durch ihre Unmittelbarkeit oft den aktuellen Nachrichtenwert vorweg. Was am nächsten Morgen in der Tageszeitung steht, weiß eigentlich schon jeder über sein Smartphone oder sein Tablet. Und das bereits gezielt regional und fachspezifisch – Message angekommen, Wirkung ausgelöst…

Da diesen Wissenstransfer viele Unternehmen in Deutschland nicht aufgreifen, ist eine soziale Verantwortungslosigkeit in höchstem Maße, denn sie wollen ja ihre Mitarbeiter auch noch in einigen Jahren bezahlen können, wenn es überhaupt dazu kommt. Denn die Prognose ist schlecht. Viele der Firmen werden durch die eigene Trägheit und Entscheidungsunsicherheit, was digitale Medien angeht, das nächste Jahrzehnt vielleicht gar nicht oder nur sehr rudimentär erreichen.

Der Vorsprung, den Unternehmen mit digitaler Kommunikation bereits heute haben, wird oft nicht leicht aufzuholen sein. Die direkte Ansprache von potentiellen Zielgruppen ist im Netz durch gezielte Online-PR leichter zu bewerkstelligen als sich die meisten Entscheider vorstellen. Im Gegenteil: die Kosten von gezielten Online-PR-Kampagnen mit begleitender Social Media-Aktivität liegen preislich in überschaubarem Rahmen.

Durch eine Umstellung des Marketing-Mix in Richtung Online-PR kann mit relativ einfachen Mitteln eine gute Präsenz in den Medien erreicht werden, ohne dabei die Streuverluste zu haben, die Printmedien derzeit kennzeichnen. Denn kaum jemand informiert sich noch über gedruckte PR. Die Suchmaschinen haben mittlerweile eine so unglaubliche Dynamik, dass eine professionelle, unmittelbare Veröffentlichung sofort gefunden werden kann – schon alleine über die vertagten Schlagwörter. Und das nicht nur kurzfristig. Bei einer konsequenten und hochqualitativen Presseaussendung kann eine unglaubliche Nachhaltigkeit erzielt werden. Ich finde immer noch Pressemitteilungen von mir aus dem Jahr 2002 im Netz – mal ehrlich: heben Sie Ihre Zeitungen so lange auf?

Der zweite wichtige Punkt heißt: SEO (Suchmaschinenoptimierung). Ja, die gibt es noch – auch, wenn derzeit anscheinend nur Katastrophenmeldungen über diese komplexe Disziplin verbreitet werden. Ob es dabei um Abstrafungen oder giftige Links geht, der einfache Leser ist verunsichert. Dabei ist die sinnvolle Kombination aus Online-PR und SEO der einzige Weg, der aus der Misere führen kann. Allerdings nur dann, wenn es Profis machen. Die Algorithmen, die in der Google-Suche eine Rolle spielen, sind so undurchschaubar und wechselnd, dass auch die echten Spezialisten ständig dranbleiben müssen, sonst geht die Bodenhaftung schnell verloren.

Das Zusammenspiel beider Disziplinen kann die Domain des Kunden und die Findbarkeit im Internet gewaltig nach vorne bringen – das ist derzeit das Kernziel, um streng gesteckte Unternehmensziele zu erreichen. Der Marketing-Mix muss das Gewicht genau auf diese beiden Faktoren legen, dann wird es möglich, gute Marktanteile in der eigenen Branche zu erlangen und einen gewaltigen Reputations-Schub nach vorne zu bekommen.

„Auslöschung“ – „Autorität“ – „Akzeptanz“

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Die Southern Reach Trilogie von Jeff VanderMeer

Nachdem ich „Auslöschung“, den ersten Teil der „Southern Reach Trilogie“ gelesen hatte, war mir klar, dass ich es hier nicht mit einem üblichen Science Fiction-Roman zu tun hatte. Weder geht es hier vorrangig um böse Aliens noch um einen finalen Machtkampf auf der Erde mit den üblichen Endzeitszenarien a la Hollywood – auch kann ich mir keinen Tom Cruise wie in beispielsweise „Oblivion“ vorstellen oder um polarisierende Stories wie in „Defiance“, einer durchaus sehenswerten SF-Soap aus dem Hause SyFy.

Die Trilogie um Area X kommt bescheiden altmodisch daher, was einen starken Reiz der komplexen Geschichte ausmacht. Area X, rund vor 30 Jahren entstanden, ist eine verbotene Zone, die viele Geheimnisse in sich schließt und für den normalen Menschen nicht zugänglich ist. Immer wieder werden Expeditionen hinein geschickt, immer wieder folgt ein Desaster. Während sich das erste Buch mit der zwölften Expedition beschäftigt und ausschließlich in Area X spielt, werden die folgenden Bände sich mit der Geschichte und der Auflösung aller Vorgänge beschäftigen. Ob es ein Happy End gibt, wird von mir nicht verraten – am Ende der drei Bände hat der Leser in jedem Falle eines der bemerkenswertesten Science Fiction-Werke der letzten Jahre gelesen.

Von Anfang an liegen die Wurzeln dieser weitreichenden Geschichte eher in der Tradition starker Autoren wie z.B. in Grundideen des Romans „Picknick am Wegesrand“ von Arkadi und Boris Strugazki, besser bekannt in der Verfilmung „Stalker“ des sowjetischen Regisseurs Andrei Tarkowski. Auch hier haben Außerirdische in verschiedenen Zonen der Welt aus unbekannten Gründen Spuren von sich hinterlassen. Allerdings ist in „Auslöschung“, „Autorität“ und „Akzeptanz“ (die Titel der drei Bände) nicht so sehr der mystische Ansatz im Vordergrund, als vielmehr der Umgang der brachialen Veränderungen, die die „Zone“ Area X mit sich bringt.

Jeder der die Zone betritt, kehrt verändert zurück – wie sehr, beschreibt gezielt der zweite Band, der vor allem im Southern Reach Institut spielt, einer Einrichtung, die von der Regierung zur Aufklärung der Vorfälle geschaffen wurde. Der zweite Band spielt gekonnt mit den Protagonisten und ihren Beziehungen untereinander, die eine Lösung noch schwerer machen, da es (wie im wirklichen Leben) um Machtkämpfe, Intrigen und subtile Gewalt geht. Eine Reihe von unterschiedlich vorbelasteten Persönlichkeiten führt uns in einen Reigen von Vorkommnissen, die erschreckend und kompromisslos sind. Der zweite führt geschickt in den dritten Band – und wir finden uns zum großartigen Finale in Area X wieder.

Jeff VanderMeer ist ein US-amerikanischer Autor phantastischer Geschichten. Mit seinen für das Friedenscorps tätigen Eltern verbrachte er seine Kindheit auf den Fidschi-Inseln. Er studierte an der University of Florida zunächst Journalismus, dann Englisch und zuletzt lateinamerikanische Geschichte, schloss seine Studien jedoch nicht ab. Später besuchte VanderMeer an der Michigan State University Schreibseminare und veröffentlichte im Studentenmagazin Merlin’s Pen Lehrartikel zum Kreativen Schreiben. VanderMeer gehört zu den Gründungsmitgliedern des Council for Literature of the Fantastic an der University of Rhode Island.

Jeff VanderMeer erhielt im Jahr 2000 den World Fantasy Award für die Novelle The Transformation of Martin Lake (dt. Die Verwandlung des Martin See). Seine Werke bezeichnet er als Magischen Realismus, und tatsächlich beziehen sie sich unter anderem auf die Arbeiten von Jorge Luis Borges, Angela Carter und Vladimir Nabokov. Auch spielt und knüpft VanderMeer auf solche für den heutigen anglo-amerikanischen Raum sehr exotischen Autoren wie Alfred Kubin und Fritz von Herzmanovsky-Orlando an. (Vita: Wikipedia)

Verlag: http://www.kunstmann.de

Neuland – 40.000 Jahre Medienkompetenz

Neuland - 40.000 Jahre Medienkompetenz

Das menschliche Gehirn hat sich seit unserem letzten Softwareupdate vor 40.000 Jahren nicht mehr sonderlich verändert – unsere Welt schon. Gerade die atemberaubende Entwicklung des Internets – das zunehmend in alle Lebensbereiche vordringt – lässt viele Menschen ratlos, bisweilen verängstigt zurück.

Die Nachrichten über das Netz der Dinge und seine Erfolgsgeschichten verlocken und selbst die Bundeskanzlerin erkennt, dass wir uns mit dem #Neuland – der digitalen Welt – dringend auseinandersetzen müssen. Experten, Medienpädagogen und Lehrkräfte suchen seit Jahren nach Wegen, wie wir Menschen ins #Neuland begleiten, damit sie keinen Schiffbruch erleiden, sondern die Chancen nutzen. Die einen versuchen aufzuklären, andere wiederum wünschen mehr Restriktionen und Schutz.

Aber welcher Weg ist der richtige? Die Lösung liefert ein Blick auf das eingangs erwähnte Softwareupdate, das uns eigentlich mit allem, was wir fürs #Neuland benötigen, ausgestattet hat. Früher erreichte man das #Neuland nur schwerlich – heute ist es nur einen Klick entfernt. Und dennoch können wir uns getrost auf unsere Urinstinkte und erprobten Kompetenzen verlassen – selbst wenn wir nicht alles im #Neuland verstehen.

Der Medienexperte Thomas Schmidt macht durch die Rückbesinnung auf die eigenen Fähigkeiten Mut, die Herausforderungen des #Neulands anzunehmen, er gibt konkrete Tipps, welche Fallen im #Neuland lauern, und zeigt, wie man sich kompetent auf neuem Terrain bewegt sowie Grenzen und Gefahren erkennt.

Thomas Schmidt, geb. 1965 in Eisenach, Medien- und Kompetenzexperte entwickelt seit mehr als 15 Jahren mit der Agentur Helliwood Bildungsinitiativen und -programme im Themenfeld digitale Medien. Er vermittelt auf eine eigene und sehr persönliche Art die faszinierend einfache Botschaft, dass wir alle mit unseren ureigenen Stärken und Kompetenzen in der Lage sind, in einer voll digitalisierten Welt zu bestehen. Das macht Mut im alltäglichen #Neuland.

Verlag: http://www.businessvillage.de/Neuland/eb-963.html

Kommunikationsberatung und die Sprachlosigkeit in Unternehmen

Kommunikationsberatung und die Sprachlosigkeit in Unternehmen

„Kommunikation ist oft nur eine kurze Vereinbarung mit zumeist langfristigen Erwartungen“ – Zitat von Karl Feldkamp

Wenn einer nicht mehr mit dir redet, dann will er damit etwas sagen. Sprachlosigkeit ist selten mit dem Mangel an Inhalten gleichzusetzen. Auf dem Weg innerhalb der Kommunikation ist etwas schiefgelaufen. Das ist eines der Grundprobleme, die in der Kommunikation schnell offenbar werden. Denn jede externe Kommunikation ist nur so gut wie die interne Bereitschaft dazu.

Der größte Fehler in Gesprächen ist die verengte Sicht der Dinge, von der wir als Mensch betroffen sind. Die wichtigste Regel in der Kommunikation, sollte sein, nicht von sich selbst auszugehen, sprich: man sollte nie denken, dass das Gegenüber wie man selber funktioniert und dessen Verhalten nach seinen eigenen Maßstäben interpretieren. Das ist in allen Gesprächen die größte und schwierigste Klippe, an der an sich gut gemeinte Gesprächssituationen scheitern.

Da wir alle Erlebtes (und Gesprochenes) interpretieren, müssen wir in Gesprächen und Meetings genau hinterfragen, was gemeint ist. Sonst sind wir am Ende über die entstandenen Ergebnisse verwundert und sind schnell in Diskussionen, in denen klar wird, dass von verschiedenen Zielszenarien ausgegangen wurde – ein Resultat ungenügender und ungenauer Kommunikation.

In der Kommunikationsberatung hat man daher die oft unangenehme Aufgabe, bestehende Unternehmensgepflogenheiten zu hinterfragen und neu zu definieren. Es ist eine der ureigensten Aufgaben der Kommunikationsberatung, ebenfalls die Vorgaben der Führung zu beleuchten und einen eigenen, kommunikativen Beitrag zur Lösung der Aufgabenstellung zu formulieren. Das wird nicht immer gleich so hingenommen – Strukturen sind oft stärker verkrustet als einem lieb ist.

Durch die neuen Medien ist es nicht einfacher geworden. Während man früher öfter zusammen diskutiert hat und Ziele definierte, ist der Weg über E-Mail, SMS und Konsorten noch stärker fehlerbehaftet, denn auf diesen Wegen gehen schnell Details verloren, Formulierungen werden ungenau – und: man sieht das Gegenüber nicht mehr. Unsere Kommunikation und unser Umgang miteinander haben sich stark verändert – wir kommunizieren zwar viel – gute Ergebnisse sind aber wesentlich schwerer zu erreichen, da eine große Menge Energie auf den digitalen Wegen einfach verpufft. Offene und ehrliche Kommunikation ist seltener geworden, Missverständnisse dafür umso häufiger.

Wenn wir im Gedanken zurückgehen zum Unternehmen bedeutet das aber auch: wenn bereits bei internen Prozessen ein hoher Reibungsverlust herrscht, wie viel kommt dann tatsächlich in der externen Kommunikation draußen bei den Zielgruppen an? Marketing, Presse, PR unterliegen den gleichen Mechanismen innerhalb des Unternehmens wie alle anderen Mitarbeiter im System – transportieren sie einen Teil der „Sprachlosigkeit“ auch nach draußen? Wie beeinflusst dies das Image bei Adressaten und die Wahrnehmung beim Verbraucher?

Komplexe Beziehungsnetzwerke regeln Angebot und Nachfrage im Internet und sind daher soziales Kapital – denn: ohne Kontakte gibt es keine Anbahnung von Aktivitäten, ohne Interaktion keine dynamische Bewegung und keinen Umsatz. Nur über wachsendes Vertrauen und Anerkennung können geschäftliche Vorteile entstehen. Das erfordert jedoch Zeit und ein langsam Anwachsen positiver Faktoren.

Ein wesentlicher Punkt dabei ist das „Gefühl“, dass der potentielle Kunde hat, wenn er die Botschaften eines Unternehmens wahrnimmt – ganz sicher „spürt“ er, ob das Unternehmen authentisch ist und wahrhaftig rüberkommt, oder ob irgendetwas im Wertesystem nicht stimmt. Und das fängt bereits im Unternehmen ganz unten an, wenn bereits dort hochkarätige ethische Vorstellungen das Bild desselben prägen und die Mitarbeiter im Fluss miteinander agieren. Im Idealfall strahlt ein Unternehmen also auf allen Ebenen ehrliche Botschaften aus, die lebendig wirken und sich ungebremst weiterentwickeln können. Das wird sich in jedem Falle auch am Umsatz bemerkbar machen.

Das neue Projektmanagement

das-neue-projektmanagementMethoden, Techniken, Tools, die besser funktionieren

Neue Ideen, neue Produkte, neue Strukturen, … sollen von Projektteams in immer kürzerer Zeit und mit optimalem Ergebnis realisiert werden. Das stellt alle Projektbeteiligten – insbesondere die Projektleiter – vor besondere Herausforderungen. Denn das bloße Abarbeiten von Checklisten und Projektplänen und der Einsatz von Projektmanagementsoftware führt dabei kaum zum Erfolg. Die meisten Projekte scheitern mehr oder weniger an der „inneren Reibung“ zwischen den Projektbeteiligten.

Doch welche Fähigkeiten braucht ein guter Projektleiter? Welche Methoden sind wirklich praktikabel und sinnvoll? Wie lassen sich heterogene Projektteams zusammenführen und zusammenhalten? Antworten darauf liefert dieser Ratgeber. Er gibt Projektleitern eine praktische Einführung in die essenziellen Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements und zeigt anhand zahlreicher Beispiele, worauf es in Projekten wirklich ankommt und welche psychologischen Faktoren die Arbeit des Projektteams beeinflussen.

Andrea Ramscheidt ist Expertin für Projektmanagement-Prozesse in Unternehmen. In über zwanzig Jahren Berufserfahrung war sie mit ihrem Gespür für den Erfolgskurs im Projekt als Führungskraft in namhaften Unternehmen tätig. Heute gibt Andrea Ramscheidt, als gefragte Trainerin und Rednerin ihr Know-how auf Basis internationaler Projektmanagement-Standards (PMI, GPM/IPMA, PRINCE2) weiter. » http://www.ramscheidt.de

Verlag: http://www.businessvillage.de/Das-neue-Projektmanagement/eb-932.html

Couchsurfen und andere Schlachten

CouchsurfenEine abenteuerliche Reise durch die Gegenwart: Ob auf fremden Sofas beim Couchsurfing, auf Brautschau in der Ukraine, in Guantánamo oder Afghanistan – diese Reportagen führen dorthin, wo wir alleine nie hingekommen wären. Arnon Grünbergs Blick für das absurde Detail stimmt ebenso nachdenklich, wie er erheitert. Die besten Reportagen, ausgewählt von Ilija Trojanow.

Wo bekommt ein so einfallsreicher Romancier wie Arnon Grünberg seine Ideen her? Aus der Wirklichkeit. Sie ist immer noch der beste Stofflieferant, vor allem wenn man sich undercover in die verborgensten Ecken der Welt begibt. Als Couchsurfer war Grünberg unterwegs, als Speisewagenkellner in der Schweiz, als Zimmerjunge in Bayern und als ›embedded journalist‹. Beobachtungen aus Alltag und Weltgeschichte, die nachdenklich stimmen, aber auch erheitern: Arnon Grünbergs untrüglicher Blick für das absurde Detail macht seine Reportagen zu einem ebenso abwechslungsreichen Lesevergnügen wie seine Romane. Ausgewählt von Ilija Trojanow, werden in diesem Band die besten Reportagen vorgestellt.

Arnon Grünberg, geboren 1971 in Amsterdam, lebt und schreibt in New York. Neben allen großen niederländischen Literaturpreisen erhielt er 2002 den NRW-Literaturpreis für sein Gesamtwerk. Neben seinen literarischen Arbeiten verfasst Arnon Grünberg einen täglichen Blog und ist in den Niederlanden bekannt für seine Kolumnen und Reportagen. In der Auswahl und mit einem Vorwort von Ilija Trojanow sind die besten seiner Reportagen versammelt in dem Band ›Couchsurfen und andere Schlachten‹.

»Arnon Grünberg, einer der erfolgreichsten niederländischen Autoren der jüngeren Generation, ist Spezialist für lädierte Männer und vertrackte Liebesfälle. Mit Witz, Tempo und Tiefgang seziert er Verklemmungen, Verdrängungen und Selbstbetrug seiner Helden, katapultiert sie aus friedlichem Stillstand ins Chaos. Grünbergs Sprache ist lakonisch, seine Ironie subtil und bissig. Versiert spielt er mit Klischees, verpackt Hilflosigkeit in Slapstick.«Welt am Sonntag

Herausgegeben und mit einem Vorwort von Ilija Trojanow
Herausgegeben von Ilija Trojanow

Verlag: http://www.diogenes.ch

Der Alpha-Faktor – erschließen Sie Ihr volles Potenzial

Der  Alpha-FaktorKein Mensch ist dauerhaft in Höchstform. Doch die wirklich Guten sind in der Lage, ihre Bestform auf „Knopfdruck“ abzurufen – dann, wenn’s drauf ankommt. Das ist der Alpha-Faktor, der kleine große Unterschied. Ruth Wenger hat das „Geheimnis“ hinter dieser Schlüsselfähigkeit ergründet.

Die Autorin zeigt in ihrem neuen Buch, wie Sie sich blitzartig mental, emotional und körperlich in einen Zustand bringen können, in dem Sie Ihr Potenzial abrufen und Herausforderungen im Beruf und im Sport erfolgreich meistern.

Praxisnah vermittelt dieses Buch, wie Sie limitierende Verhaltensmuster aufbrechen und Ihr Denken, Fühlen und Handeln in Einklang bringen, um erfolgreich und erfüllend Ihre Ziele zu erreichen.  Eine Vielzahl von Übungen und Beispielen ermöglichen es auch Ihnen, den „Moment of Excellence“ zu aktivieren und zielgerichtet und konzentriert Ihre persönliche „Spitzenleistung“ abzurufen.

Ruth Wenger schult seit 1998 Führungskräfte in Europa und den USA. Sie ist die Entwicklerin der alphaskills® und Expertin für alphaPerformance®. Mit bestechender Einfachheit vereint Sie ihre fundierten Erkenntnisse aus der Gehirn- und Bewusstseinsforschung zu funktionalen und gewinnbringenden Techniken, die sich in jeden Arbeitsalltag integrieren lassen.

Verlag: http://www.businessvillage.de/Der-Alpha-Faktor/eb-905.html

Mitarbeitermotivation – Die neue Lust auf Leistung

MitarbeitermotivationSpätestens wenn die Joblust zu schwinden beginnt, sollten Vorgesetzte eingreifen. Denn das Führungsverhalten ist nach wie vor der entscheidende Faktor, wenn es um Motivation geht. Doch das verkennen viele Firmen. Sie greifen lieber zu “Dopingmitteln”: Prämien, Incentives, … Die dadurch verursachten Motivationsschübe sind aber meist nur von kurzer Dauer – sofern sie überhaupt Wirkung entfalten.

Was motiviert Menschen wirklich? Wie wird Mitarbeitermotivation im betrieblichen Alltag zur Routine? Antworten darauf liefert Michael Hübler in seinem neuen Buch. Damit aus dem “Frust am Job” wieder “Lust auf Arbeit” wird, müssen die Maßnahmen auf die Ursachen zugeschnitten werden. Und hier liegt das eigentliche Problem. Denn genauso vielschichtig wie die Gründe für Demotivation sind, so zahlreich sind die Maßnahmen, um aus dem Motivationsloch herauszukommen. Dieses Buch lüftet das Dickicht “Mitarbeitermotivation” und zeigt, welche Methoden sich in der Praxis bewährt haben.

Michael Hübler wurde 1972 in Geislingen/Steige geboren. Nach dem Studium der Diplom-Pädagogik und einer leitenden Funktion in einer Non-Profit-Organisation kam er 2006 dort an, wo er sich am wohlsten fühlt: auf dem freien Markt. Der Coach, Trainer und Berater arbeitet und lebt zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern in Fürth/Franken. Neben seinen Buchveröffentlichungen verfasst er regelmäßig Blog-Artikel. Seine Themenschwerpunkte sind Emotionale Kompetenzen, Führung und Kommunikation. » http://www.m-huebler.de/blog

Verlag: http://www.businessvillage.de

Follow me! Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter und Co.

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Der bewährte Begleiter durch die Welt des Social Media Marketings, jetzt in neuer, aktualisierter Auflage! Anne Grabs, Elisabeth Vogl und Karim-Patrick Bannour zeigen Ihnen, dass es für Unternehmen jeder Branche und jeder Größe lohnenswert ist, in Social Media aktiv zu werden. »Follow me!« liefert Ihnen praktische Tipps mit zahlreichen Best Practices sowie Praxiseinblicken und Erfahrungswerten von Social Media Managern. Inkl. Strategien zum mobilen Marketing, Empfehlungsmarketing, Crowdsourcing, Social Commerce, Rechtstipps u.v.m.

  • Von der Planung bis zum Monitoring und Reputation Management
  • Kundenbeziehungen stärken und Empfehlungsmarketing nutzen
  • Inkl. Google+, Social Commerce und vielen Fallbeispielen aus D/A/CH

Anne Grabs ist gelernte Werbekauffrau und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit strategischer Markenführung im digitalen Zeitalter.

Karim-Patrick Bannour befasst sich seit 1993 privat und beruflich mit dem Internet. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Reisebranche und im Internetbanking baute er in Salzburg eine Content-Redaktion für georeferenzierte Inhalte auf und machte sich 2009 mit seiner eigenen Social-Media-Agentur viermalvier.at selbständig.

Elisabeth Vogl arbeitet für die Salzburger Agentur viermalvier im Projektmanagement, Redaktion und Social Media Marketing, seit 2012 auch als Geschäftsführerin.

Verlag: https://www.galileo-press.de/follow-me_3621

Events professionell managen – Das Handbuch für Veranstaltungsorganisation

Events-professionell-managenEvents und Veranstaltungen sind ein einzigartiges Mittel, um Aufmerksamkeit zu generieren, zu informieren und für seine Zwecke zu werben. Dabei stehen die Veranstalter unter hohem Erfolgsdruck. Inhalt und Botschaft des Events müssen erlebbar sein, das Event muss sich vom Wettbewerb abheben, Aha-Erlebnisse bieten, Empfehlungswert haben und perfekt funktionieren. All das stellt Event- und Veranstaltungsmanager im Hinblick auf Planung, Organisation und Durchführung vor große Herausforderungen. Die Veranstaltungsexpertin Melanie von Graeve, Autorin mehrerer Fachbücher, hat in diesem Handbuch das komplette Handwerkszeug für Eventmanager zusammengestellt.

Über fünfzig als praktische Kopiervorlagen gestaltete Check- und To-do-Listen, Kalkulations-, Planungs- und Arbeitshilfen helfen in allen Phasen des Events, den Überblick zu behalten. Dieses Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die für Planung, Organisation und Durchführung von Events verantwortlich sind.

Sie finden:

– Grundlagen Eventmanagement
– Planung und Organisation
– Risikomanagement
– Dienstleisterauswahl
– Budgetierung, Controlling
– Erfolgskontrolle, Erfolgsmessung
– Anmelde- und Genehmigungspflichten
– Rechtliche Rahmenbedingungen
– Sicherheit vor Ort, Versicherungen, Gebühren, Abgaben
– Messen, Events, Tagungen, Kongresse
– Die Wahl der richtigen Veranstaltungslocation
– Teilnehmerverpflegung und Catering
– Auswahl Referenten, Gastredner, Moderatoren
– Event- und Veranstaltungstechnik
– Charity-, Social- und Cultural Events

Melanie von Graeve, Event-Management-Ökonomin (VWA), ist seit mehr als 25 Jahren im Event- und Veranstaltungsbereich aktiv. Sie kennt das Eventmanagement von Agentur- und von Unternehmensseite – vor Gründung ihrer Agentur DKTS Der Konferenz- und TagungsService in Frankfurt/Main war sie über zehn Jahre als Geschäftsleitungs- und Vorstandsassistentin tätig und mit der Durchführung u.a. von Vorstands-, Finanz- und Marketingveranstaltungen betraut. Heute gibt sie neben ihrer Agenturtätigkeit ihr Wissen als Referentin, Dozentin, Eventcoach und Fachbuchautorin weiter und wurde dafür bereits vielfach ausgezeichnet

Verlag: http://www.businessvillage.de

Social Media ist Choreographie im Internet-Chaos

Social Media ist in aller Munde. Sogar erzreaktionäre Unternehmen entdecken neuerdings „soziale Welten“ im unergründlichen Kosmos des Internet. Dabei merken jedoch Unternehmenskommunikation und Geschäftsleitung schnell, dass es mitunter gar nicht so einfach ist, erfolgreich auf den Zug „Social Media“ mit aufzuspringen. Facebook- und Twitterkonten  sind schnell erstellt und der XING-Account existiert bereits mehr oder minder aktiv, aber dann bereits stellen sich Fragen zu Konzeption und Strategie in neuer Form, denn Erkenntnisse aus der klassischen Arbeit mit der Kommunikation versagen in der Social Media meist vollständig.

Einer der Gründe für einen erfolgreichen Umgang mit den Neuen Medien ist der Faktor „Dialogfähigkeit, sprich: die Interaktion mit dem Kunden an der Front.  Genau das haben Firmen aber nicht trainiert, da die Werbung der letzten 50 Jahre dem Konsumenten in der Regel aufwändig konzeptionierte Kampagnen einfach vorsetzt und dabei auf möglichst effiziente Profitmaximierung hofft. Der Dialog kommt allenfalls indirekt durch Umfragen, Erhebung oder Preisausschreiben zustande, die aber keine direkte Wirkung auf die Werblichkeit zeigen. Mit Social Media ist das plötzlich ganz anders und da verschätzen sich viele Unternehmen schon im grundsätzlichen Ansatz.

Wenn über einen Thread bereits 3 Wochen diskutiert werden muss, wurde das Nahziel Social Media nicht verstanden. Denn es ist schnell, aktuell und informativ in kürzesten Zeiträumen – über Social Media-Kanäle agieren und reagieren Sender und Empfänger innerhalb von Minuten. Wenn dann erst Genehmigungen und Absprachen mit der Geschäftsleitung getroffen werden müssen, ist das Thema „Dialogfähigkeit“ bereits abgehakt. Social Media erledigt sich aber auch nicht von selbst. Social Media lebt von Spontaneität und Kreativität. Mitarbeiter, die mit den Social-Media-Aktivitäten eines Unternehmens betraut sind, müssen genügend Freiraum haben.

In den Neuen Medien mitzumischen ist nicht nur eine Technik, es zeigt vor allem, welche Kommunikationskultur ein Unternehmen beherrscht. Ob es überhaupt eine Unternehmensethik gibt oder ob ausschließlich Erwerbsdenken hinter allen Aktivitäten steht. Der Verbraucher ist in der Regel nicht so doof, wie mancher Unternehmer es gerne hätte. Offenheit und ganzheitliches Denken werden schnell erkannt und sind ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz der Netzbewohner.

Zeit spielt eine große Rolle. Eine gute Online-Präsenz ist Arbeit. Vielen Unternehmen geht es nicht schnell genug. Sie wollen – am besten sofort – Ergebnisse und Messbarkeiten. Dabei gehört zum Verständnis von Social Media auch das „Loslassen“ tradierter Strukturen und das „Einlassen“ auf das Durcheinander, das im Netz herrscht. Es gibt keine Sicherheiten und Entwicklungen, die man präzise planen und voraussehen kann. Das Netz ist lebendig und ständig in Veränderung. Eine gute Social Media ist wie eine Choreographie im Internet-Chaos, die sich ständig auf Neues und Unerwartetes einstellen muss – ohne dabei den „roten Faden“ zu verlieren.

Bei alledem steht der Mensch im Mittelpunkt – mit allen seinen Bedürfnissen, seinen Erfahrungen und seinem Weg in die Zukunft. Wenn Unternehmen dies anerkennen und wertschätzen, dann haben sie Social Media verstanden.

Michael Pollan: Kochen

Michael-Pollan- KochenWie kommen wir in unserem täglichen Leben zu einem tieferen Verständnis der Natur und der besonderen Rolle unserer Spezies darin? Am besten geht man dazu einfach in die Küche, meint Michael Pollan. Und das tut er in seinem neuen, aufregenden Buch “Kochen” und vermisst das Terrain der Küche auf ungewohnte Weise.

Pollan beschäftigt sich mit den vier klassischen Elementen – Feuer, Wasser, Luft und Erde –, die das, was die Natur uns liefert, in köstliches Essen und Trinken verwandeln, und geht selbst noch einmal in die Lehre: Bei einem Barbecue-Meister lernt er die Magie des Feuers kennen; ein Chez-Panisse-Koch weist ihn in die Kunst des Schmorens ein; ein Bäcker bringt ihm bei, wie Mehl und Wasser durch Luft in duftendes Brot verwandelt werden; und die ‘Fermentos’, eine Gruppe verrückter Genies, zu denen ein Brauer und ein Käser gehören, zeigen ihm, wie Pilze und Bakterien eine erstaunliche Alchemie zustande bringen. In all diesen Verwandlungsprozessen nehmen die Köche eine besondere Position ein: die zwischen Natur und Kultur.

Mit Pollan lernen auch die Leser, wie uns das Kochen verbindet: mit Pflanzen und Tieren, mit der Erde und den Bauern, unserer Geschichte und Kultur und natürlich mit den Menschen, mit denen und für die wir kochen.

Wenn wir die Freude am Kochen zurückgewinnen, das ist das Fazit dieses wunderbaren Buchs, öffnet sich die Tür zu einem reicheren Leben.

Michael Pollan ist Autor von sechs Büchern, u.a. “Das Omnivoren-Dilemma” (München 2011) und “Meine zweite Natur: Vom Glück, ein Gärtner zu sein”, alle New York Times-Bestseller. Er ist Professor für Journalismus in Berkeley und schreibt für die New York Times. 2010 wurde er vom Times Magazine zu den hundert einflussreichsten Menschen der Welt gezählt.

Verlag: http://www.kunstmann.de/titel-1-1/kochen-1045/

Moderne Public Relations zwischen klassischer Pressearbeit und zeitgemäßer Online-PR

Public-Relations-zwischen-klassischer-Pressearbeit-und-zeitgemäßer-Online-PRGute Public Relations sorgen in der Regel für einen wesentlich höheren Bekanntheitsgrad eines Unternehmens, einer Dienstleistung oder einer Marke. Spätestens wenn ein neues Unternehmen gegründet, eine neue Dienstleistung oder ein neues Produkt auf den Markt gebracht wurden oder wenn diese bekannter gemacht werden sollen, ist die Kontaktaufnahme mit einer PR-Agentur angebracht, da diese genau weiß, mit welchen Methoden der Pressearbeit das Image und die Bekanntheit gesteigert werden können.

PR-Agenturen sind nicht nur darauf spezialisiert Unternehmen ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken, sondern sie sorgen gleichzeitig auch für eine passende Wahrnehmung in der Presse. Eine gute PR-Agentur ist nicht nur in der Lage eine professionelle Pressemitteilung zu schreiben, die alle Details des neuen Produkts, der neuen Dienstleistung oder des Unternehmens enthält, sondern präsentiert diese auch auf eine interessante und Neugierde weckende Art und Weise.

Dazu gehören in der heutigen Medienlandschaft umfangreichen Kenntnisse aus der Online-PR und der klassischen Pressearbeit, sowie eine fundierte journalistische Ausbildung, IT- und SEO-Wissen und darüber hinaus die Lust und Leidenschaft für den Austausch mit anderen Menschen, vor allem in den Bereichen Social Media, Blog- und Foren-Arbeit und aufgeschlossener Kommunikation auf allen Kanälen und mit allen Möglichkeiten, die sich seit Beginn des Web 2.0 bieten.

Im Allgemeinen wird Pressearbeit im Vergleich zu Werbung als die seriösere Quelle angesehen. Während eine bezahlte Anzeige in einer Zeitschrift oder im Internet tendenziell weniger Vertrauen seitens des Konsumenten genießt, haben Zeitungsartikel und Beiträge in den gängigen Online-Medien (die vielleicht über eine Pressemitteilung entstanden sind) ein neutraleres Erscheinungsbild und wirken daher glaubwürdiger auf die Leser. Eine Vorstellung eines Unternehmens in einem redaktionellen Artikel wird dem Kunden somit mehr Öffentlichkeit und Bekanntheit bringen als eine offensichtliche Anzeige. Darüber hinaus sind die Leistungen einer PR-Agentur in der Regel erheblich günstiger als die einer Werbeagentur.

Die Übertragung der Pressearbeit an eine erfahrene PR-Agentur bewirkt in jedem Fall, dass die Öffentlichkeitsarbeit für ein Unternehmen professionell abgewickelt wird. Darüber hinaus steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich das gewünschte Ergebnis in Form eines höheren Bekanntheitsgrades und dem damit verbundenen steigenden Besucheraufkommen und einem höheren Umsatz niederschlägt. Dazu ist es aber nötig, kontinuierlich an den klar definierten Zielen zu arbeiten und die richtigen Zielgruppen zu erreichen. Strategisch ausgeführte Öffentlichkeitsarbeit bietet in hohem Umfang die Möglichkeit, relevante Kommunikationskanäle zwischen Zielgruppe und Unternehmen zu öffnen.

Ab jetzt Führungskraft – So meistern Sie die ersten 100 Tage

Ab-jetzt-FührungskraftSie haben es geschafft und sind in einer Führungsposition angekommen. Unter der kritischen Beobachtung von Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten gilt es jetzt, die ersten Schritte im Spannungsfeld der Erwartungen zu gehen. Die neue Aufgabe bringt Herausforderungen und Fallen mit sich. Gerade deshalb empfiehlt es sich, die erste Wegstrecke vorbereitet und strukturiert anzugehen und irreparable Fehltritte zu vermeiden.

Genau hier setzt das Buch von Nadja Raslan und Franz Hölzl an. Mit einem professionellen Einarbeitungs- und Reviewplan hilft es neuen Führungskräften sich auf ihre Aufgabe vorzubereiten und systematisch die neue Rolle einzunehmen. Viele praxisnahe Beispiele zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Führungsalltag gestalten, Ziele formulieren und umsetzen, Mitarbeiter motivieren und sich erfolgreich in der Führungsetage etablieren.

Nadja Raslan ist Geschäftsführerin von RaslanTraining – Systemische Personal Entwicklung. Nach mehrjähriger Führungserfahrung in einem Münchner Beratungsunternehmen ist sie seit 1997 selbstständig als Beraterin und Trainerin tätig. Sie studierte Betriebswirtschaft mit dem Fokus Personal, Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Steuern/Revision. Sie ist systemischer Coach und Paar-/Familientherapeutin. Als Lehrtrainerin bildet sie Business-Coaches aus. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Themen Führung, Kommunikation, Konflikt und Team.

Franz Hölzl ist Systemischer Berater, Trainer und Coach mit langjähriger Führungs- und Vertriebserfahrung im Bankwesen. Seit 1999 ist er in der Organisations- und Personalentwicklung tätig. Schwerpunkte sind Führungskräfte- und Kommunikationstrainings sowie Teamentwicklungen. Der Münchner ist Autor einiger Fachbücher zum Thema Führung, Kommunikation und Bergsteigen sowie staatlich geprüfter Berg- und Skiführer.

Verlag: http://www.businessvillage.de/Ab-jetzt-Fuehrungskraft/eb-937.html